Kategorien Campus-Leben Aspekte der Macht

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  • Eva Eyrich
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  • hochgeladen 22. November 2015

Im Rahmen eines Kurzfilmprojekts für die Veranstaltung "Einführung in die Politikwissenschaft" haben wir uns mit dem Machtbegriff von Michel Foucault auseinandergesetzt, welcher das Zusammenspiel der einzelnen Individuen zu etwas Kraftvollen thematisiert.
Er beginnt den Machtbegriff von „unten“ zu beschreiben über die Vielfältigkeit von Kraftverhältnissen, die überall herrschen. Diese sind ständig in Bewegung und setzten sich unaufhörlich miteinander auseinander, verwandeln, verstärken, verketten und organisieren sich zu Systemen oder Institutionen, sowie gesellschaftlichen Hegemonien, welche durch die Ungleichheit der Kraftverhältnisse Machtzustände bilden.

Unsere Umsetzung in Kurzfassung: Die Personen verdeutlichen hier symbolisch durch ihre verschiedenen Bewegungsrichtungen, Geschwindigkeiten und Interaktionsweise die verschiedenen Kraftverhältnisse in einem Gebiet. Durch Zusammenschlüsse erweitern sich diese Kraftverhältnisse und organisieren sich zu Machtverhältnissen. Das Erscheinen und Verschwinden verschiedener imposanter Bilder von Herrschafts- oder Macht repräsentierenden Gebäuden soll die Vergänglichkeit von Macht betonen. Denn Macht ist immer ein instabiles Gebilde und nur aktiv, solange es von einer Gruppe legitimiert und unterstützt wird. So ist in der Geschichte immer wieder Macht zugesprochen und auch wieder genommen worden.

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